Abgeschottete Maschinenschnittstelle
IN BETRIEB
Die institutionelle API ist ein eigenes Maschinenprotokoll. Ein Maschinenzugang wird nie als Administrator-Sitzung behandelt. Abgelehnte Anfragen werden protokolliert, wiederholte Fehlversuche je Absender begrenzt.
Begrenzte Anfragen
IN BETRIEB
Jede Anfrage hat eine feste Größengrenze, institutionelle Anfragen höchstens 16 KB. Zu langsame Übertragungen werden abgebrochen. Das schützt vor Überlastung durch übergroße oder künstlich verzögerte Anfragen.
Ausgehende Verbindungen nur auf Freigabeliste
IN BETRIEB
Das System verbindet sich nur mit Zielen, die im versiegelten Code oder in der Konfiguration stehen. Interne und private Netze sind gesperrt, jede Weiterleitung wird einzeln geprüft, jede Sperre protokolliert. Das verhindert Angriffe, die das System als Sprungbrett nutzen wollen (SSRF).
Code-Integritätssiegel
IN BETRIEB
Beim Start prüft das System jede Programmdatei gegen ein versiegeltes Verzeichnis. Im Durchsetzungsmodus verweigert es bei einer Abweichung den Start, statt mit verändertem Code weiterzulaufen.
Zugriffsregeln, die im Zweifel sperren
IN BETRIEB
Wo keine Regel steht, hat nur ein Administrator Zugriff. Die Regelregister selbst sind für direkte Änderungen gesperrt, auch für Administratoren. Änderungen laufen nur über drei Freigaben verschiedener Personen.
Schutz der Anmeldung
IN BETRIEB
Fehlgeschlagene Anmeldeversuche werden gezählt und begrenzt. Sitzungen laufen nach fester Zeit ab.
Lückenloses Protokoll
IN BETRIEB
Sicherheitsrelevante Vorgänge landen in einem Audit-Protokoll, das nur ergänzt werden kann und als Hash-Kette verbunden ist. Eine nachträgliche Änderung fällt auf.
Post-Quanten-Receipts
IN BETRIEB
Jede Prüfung endet in einem Receipt mit Ed25519 und ML-DSA-87, verkettet mit SHA-384. Die Tageswurzel trägt zusätzlich SLH-DSA-SHA2-256s. Ein Receipt gilt nur, wenn beide Signaturen stimmen.
Krypto-Notbremse
IN BETRIEB
Wird ein Verfahren als kompromittiert markiert, stellt das System damit sofort nichts mehr aus. Stattdessen gibt es einen technischen Abbruch mit Fehlerdatensatz und Alarm.
Hybrider Schlüsselaustausch
IN BETRIEB
Schlüssel werden mit X25519 und ML-KEM-1024 (FIPS 203) ausgetauscht, gegen heutige und künftige Angriffe.
Tägliche Kettenprüfung
IN BETRIEB
Jede Nacht prüft das System seine Nachweisketten. Bricht eine Kette, entsteht für jeden betroffenen Datensatz ein kritischer Alarm, bevor Aufbewahrungsfristen greifen.
Schlüssel bleiben auf dem Server
IN BETRIEB
Signaturschlüssel werden lokal erzeugt, nie angezeigt und nie übertragen. Fehlen sie, stellt das System kein Receipt aus.
IN BETRIEB: läuft im aktuellen Systemstand. EINGEBAUT · AKTIV NACH EINRICHTUNG: vorhanden und geprüft, wird mit Ihrer Konfiguration aktiv.