Ursprungsartefakt
Der ursprüngliche Gate-/Systemzustand bleibt unverändert erhalten, einschließlich seines dokumentierten Ergebnisses.
immo.quick verbietet keinen menschlichen Override, den eine zuständige externe Autorität zulässt. Das System löscht dabei aber weder den ursprünglichen Zustand noch schreibt es ihn um. Der Override erzeugt ein neues, separat gebundenes Evidenzartefakt mit nachvollziehbarer Herkunft zum Ursprungsartefakt.
Der ursprüngliche Gate-/Systemzustand bleibt unverändert erhalten, einschließlich seines dokumentierten Ergebnisses.
Der menschliche Eingriff ist ein neues Ereignis. Er enthält eigene Identitäts-, Rollen-, Zeit-, Begründungs- und Scope-Bindungen.
Das neue Artefakt verweist kryptografisch bzw. strukturell auf seinen Ursprung. Die Kette bleibt prüfbar statt überschrieben.
Der entscheidende Unterschied ist Provenienz. Ein Prüfer muss nicht aus verteilten Logs rekonstruieren, welches Systemergebnis vorher existierte und welcher menschliche Akt danach erfolgte. Beide Zustände bleiben getrennt und miteinander referenziert.
Dass ein dokumentierter Override als eigenes Ereignis existiert, welchen Ursprung er referenziert und welche gebundenen Attribute der Record enthält.
Ob der Override materiell rechtmäßig, haftungsbegründend, entschuldigend oder gerichtlich verwertbar ist. Diese Würdigung bleibt außerhalb des Systems.
Der menschliche Entscheidungsspielraum bleibt möglich, ohne die maschinelle Vorgeschichte auszulöschen. Verantwortung wird nicht behauptet – sie wird technisch zurechenbar dokumentiert.