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CYBERSECURITY · ARCHITEKTUR VOR REAKTION

DENY ENTRY. DENY EFFECT.

Ein Angriff darf nicht erst dann zum Sicherheitsproblem werden, wenn Daten bereits gelesen, gebündelt oder übertragen werden. immo.quick setzt zwei unabhängige Grenzen: eine vor dem Eintritt in die relevante Governance-Logik und eine unmittelbar vor dem realen Effekt.

Erste Frage: Darf dieser Request hinein? Zweite Frage: Darf genau dieser Effekt jetzt stattfinden?
01 · DIE SCHALTLOGIK

Nicht Alarm nach Wirkung. Entscheidung vor Wirkung.

Klassische Sicherheitsmodelle beantworten sehr gut, wer sich authentifiziert hat, welche Rolle ein Konto besitzt und ob ein Ereignis auffällig wirkt. Die entscheidende Frage liegt jedoch tiefer: Kann ein technisch erreichbarer Pfad tatsächlich eine produktive Wirkung erzeugen? immo.quick trennt Zugang, Autorität und Ausführung bewusst voneinander.

REQUESTextern, intern oder automatisiert
BOUNDARY 1 · ADMISSIONVollständigkeit · Frische · kryptografische Herkunft · Scope
GOVERNED STATERecht · Jurisdiktion · Sektor · Authority · Abhängigkeiten
BOUNDARY 2 · EXECUTION RIGHTnur geschlossene, aktuelle und scope-konforme Autorität
REAL EFFECTnur über einen zulässigen Ausführungspfad
DENYfehlende oder ungültige Eintrittsbedingungen
DENYrechtlich oder kontextuell unzulässiger Zustand
DENYkein gültiges Execution Right / stale dependency
DENYunregistrierter oder nicht autorisierter Effektpfad
02 · ZWEI EIGENSTÄNDIGE ARCHITEKTUREN

Core schließt Eintritt. Serverless schließt Eintritt und Wirkung am Edge.

immo.quick Core

Vor der eigentlichen Governance- und Compliance-Pipeline steht ein eigener fail-closed Access Guardian. Ein Request muss die geforderten Eintrittsbedingungen vollständig erfüllen, bevor nachgelagerte Entscheidungslogik überhaupt erreichbar wird. Fehlende Pflichtinformationen, nicht frische Zustände oder nicht valide kryptografische Herkunft führen zur Verweigerung vor der Pipeline.

Prinzip: Ein fehlerhafter Request erreicht die relevante Governance-Logik nicht.

immo.quick Serverless Edition

Am Edge muss ein Client zunächst kryptografisch nachweisen, dass er für die angefragte Surface registriert und aktuell legitimiert ist. Erst danach folgen Governance-Gates und Execution Rights. Selbst ein erfolgreich attestierter Client erhält damit noch keine freie Ausführungsautorität. Wirkung setzt ein gültiges, aktuelles, scope-konformes Execution Right und eine daraus abgeleitete gültige Capability voraus.

Prinzip: Gültiger Zugang ist nicht gleichbedeutend mit gültiger Ausführung.
Ein Angreifer muss nicht nur hineinkommen. Er müsste zusätzlich für genau den beabsichtigten Effekt gültige Autorität erzeugen. Das sind zwei verschiedene Probleme — und zwei verschiedene Grenzen.
03 · WENN CREDENTIALS KOMPROMITTIERT SIND

Ein gestohlener Zugang darf nicht die Autorität des Systems erben.

01

Identität ≠ Autorität

Eine erfolgreiche Authentifizierung beweist eine Identität oder einen Client-Zustand. Sie autorisiert nicht automatisch jede nachgelagerte Handlung.

02

Reichweite ≠ Scope

Dass eine Ressource technisch erreichbar ist, bedeutet nicht, dass der aktuelle Request oder die aktuelle Capability sie nutzen darf.

03

Zugang ≠ Effekt

Lesen ist nicht Exportieren. Einzelzugriff ist nicht Bulk-Transfer. Administration ist nicht Exfiltration. Jede Wirkung bleibt an ihren eigenen zulässigen Umfang gebunden.

04 · BLOCKIEREN UND BEWEISEN

Die Verweigerung ist primär. Die Forensik kommt danach.

immo.quick setzt nicht voraus, dass ein Analyst einen Angriff rechtzeitig erkennt, bevor Schaden entsteht. Wo eine ungültige Eintritts- oder Ausführungsbedingung festgestellt wird, ist die primäre Reaktion die Verweigerung. Forensische Erfassung, Rekonstruktion und interne Incident-Prozesse dokumentieren anschließend, was versucht wurde und an welcher Grenze der Vorgang endete.

Detection bleibt wertvoll. Sie ist aber nicht die letzte Autorität darüber, ob ein Effekt stattfinden darf.

05 · AKTUELLER INTERNER ENFORCEMENT-NACHWEIS

Nicht nur Architekturtext. Verhalten unter ungültigen Varianten.

10
registrierte produktive Execution Surfaces
20
definierte Angriffsklassen
191/191
anwendbare Enforcement-Testfälle erfolgreich
0
Failures im aktuellen Lauf
Stand: interne immo.quick Systemverifikation, 5. September 2026. Diese Angaben sind keine BSI-Prüfung, keine behördliche Zertifizierung und keine regulatorische Anerkennung. Die Zahl 191 bezeichnet die anwendbaren Testfälle über 10 Surfaces und 20 definierte Klassen; nicht jede Klasse muss auf jede Surface anwendbar sein.
06 · CLAIM BOUNDARY

Was wir behaupten — und was ausdrücklich nicht.

Keine Architektur kann seriös garantieren, dass kein Angreifer jemals einen technischen Kontaktpunkt erreicht, keine Zugangsdaten gestohlen werden oder keine Zero-Day-Schwachstelle existiert. immo.quick behauptet deshalb nicht, allgemeine Netzwerk-, Endpoint- oder organisatorische Cybersicherheit zu ersetzen.

Der überprüfbare Architekturanspruch ist enger und stärker: ungültige Requests sollen die relevante Governance-Logik nicht erreichen; und Zugang allein soll keinen realen Effekt autorisieren. Wo erforderlicher Zustand fehlt, veraltet, widerrufen, außerhalb des Scopes oder über einen nicht zugelassenen Pfad kommt, wird fail-closed verweigert.

Hinweis zum Prüfstatus: Ausschließlich die Architektur der immo.quick Serverless Edition wurde dem BSI am 28.07.2026 nachweislich zur technischen Befassung übergeben. Die Architektur von immo.quick Core wurde dem BSI nicht vorgelegt. Aus der Übergabe folgt weder eine BSI-Prüfung noch Zertifizierung, Anerkennung oder Bestätigung. Öffentliche Aussagen von immo.quick dürfen nicht als behördliche Validierung verstanden werden.
07 · DIREKTE ANTWORTEN

Die wichtigsten Architekturfragen, präzise beantwortet.

Was bedeutet „Deny Entry. Deny Effect.“?

Es beschreibt zwei getrennte Sicherheitsgrenzen: Eine vorgelagerte Admission Boundary soll ungültige Requests stoppen, bevor relevante Governance-Logik erreicht wird. Eine davon unabhängige Execution-Rights-Boundary soll verhindern, dass Zugang allein einen realen Effekt autorisiert.

Was ist der Unterschied zwischen Zugang und Ausführungsautorität?

Authentifizierung, Rolle oder technische Erreichbarkeit reichen in der Architektur nicht automatisch für Ausführung. Ein realer Effekt setzt eine aktuell gültige, scope-gebundene Ausführungsgrundlage voraus.

Welche Architektur wurde dem BSI übergeben?

Ausschließlich die Architektur der immo.quick Serverless Edition wurde dem BSI am 28.07.2026 nachweislich zur technischen Befassung übergeben. immo.quick Core wurde dem BSI nicht vorgelegt. Daraus folgt keine BSI-Prüfung, Zertifizierung oder Anerkennung.

Ersetzt immo.quick klassische Cybersecurity?

Nein. Netzwerk-, Endpoint-, Identitäts- und organisatorische Sicherheit bleiben erforderlich. Der zusätzliche Architekturanspruch ist, unzulässigen Eintritt zu begrenzen und Zugang nicht automatisch in ausführbare Autorität zu übersetzen.

Die Sicherheitsgrenze gehört vor den Eintritt — und vor den Effekt.

Core und Serverless Edition sind eigenständige Architekturen. Beide folgen demselben institutionellen Grundsatz: technische Erreichbarkeit, Identität und Privileg erzeugen für sich allein keine ausführbare Autorität.

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