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gateFATF — Global AML Standard-Setting Gate
// Das Problem

Nationale AML-Gesetze bauen auf einem globalen Fundament, das oft übersehen wird.

Die vierzig FATF-Empfehlungen sind kein Gesetz im formellen Sinn, aber die Vorlage für GwG, BSA und praktisch jedes nationale Geldwäschegesetz weltweit. gateFATF prüft direkt gegen diesen globalen Standard, auch dort, wo die nationale Umsetzung Lücken lässt.

Hochrisiko-Jurisdiktionsliste als vierter Cluster
Die FATF-Grey- und Blacklists ändern sich mehrmals jährlich. Das Gate gleicht jede Transaktion gegen die aktuell gültige Liste ab, nicht gegen eine veraltete interne Kopie.
// Architektur

4 Cluster, sequenziell geprüft.

Jeder Cluster ist dispositiv (material_block_mode: true), ein Treffer blockiert bindend, nicht nur zur Dokumentation.

CLUSTER 1
Sorgfaltspflichten (CDD)
Prüft Identifizierung und Verifizierung des Kunden sowie des wirtschaftlich Berechtigten nach Empfehlung 10.
customer_identified · ubo_verified
CLUSTER 2
PEP-Screening
Prüft den Abgleich gegen politisch exponierte Personen nach Empfehlung 12, inklusive verstärkter Sorgfalt bei Treffern.
pep_screening_completed · enhanced_dd_applied
CLUSTER 3
Überweisungsdaten
Prüft die vollständige Originator- und Begünstigten-Information bei grenzüberschreitenden Überweisungen nach Empfehlung 16.
originator_data_complete · beneficiary_data_complete
CLUSTER 4
Hochrisiko-Jurisdiktionsprüfung
Gleicht Ursprungs- und Zieljurisdiktion gegen die aktuelle FATF-Grey- und Blacklist ab und verlangt verstärkte Maßnahmen bei Treffer.
jurisdiction_risk_list_checked · enhanced_measures_applied
Kein Fall, kein Zweifel
Jedes Cluster liefert ein eigenes, versiegeltes Ergebnis. Ein Treffer in einem aktiven Cluster reicht, um den Gesamtvorgang zu blockieren.
// Testergebnisse

Zwei getestete Szenarien.

Alle Werte auf dieser Seite sind fiktive Testdaten und dienen ausschließlich der Illustration der Gate-Logik.

Szenario C1C2C3C4 Verdict Latenz
Überweisung DE→SG, vollständige Originator-Daten, keine Hochrisiko-Jurisdiktion, kein PEP-TrefferPASSPASSPASSPASSFATF_SEALED372ms
Überweisung in FATF-Grey-List-Jurisdiktion ohne verstärkte MaßnahmenPASSPASSPASSFAILBLOCK_FT4_HIGHRISK_JURISDICTION_NO_EDD355ms
Kryptografische Kettenfortschreibung
Jeder Test erzeugt eine deterministische receipt_id, einen input_snapshot_hash, eine HMAC-SHA256-Signatur und einen merkle_link zur vorherigen Receipt. Persistenz erfolgt in der gateFATFReceipt-Entity mit 10 Jahren Aufbewahrungsfrist.
// Klarstellung

Was gateFATF nicht ist.

  • Keine automatische Anerkennung durch die FATF selbst, sie ist ein Standardsetzer, keine Vollzugsbehörde. Das Gate liefert einen kryptografischen Beweis, keine Zulassung.
  • Kein Ersatz für nationale AML-Gesetze wie GwG oder BSA. Das Gate ergänzt diese um den globalen Basisstandard.

Für global tätige Institute, die den FATF-Basisstandard belegbar machen wollen.

GATE CATALOG · REGULATORY DETERMINATION DOMAIN

gateFATF

gateFATF bestimmt kodierte regulatorische Bedingungen für einen definierten Sachverhalt. Das Gate liefert einen gebundenen regulatorischen Determination State; es erzeugt weder regulatorische Authority noch Execution Permission.

DOMAIN_DETERMINATION_ONLY = true · EXECUTION_AUTHORITY = false · EXECUTION_PERMISSION = false
gateFATF regulatory determination domain
AUTHORITY-GRENZE

FATF-ZUSTAND IST KEINE NATIONALE AUTORITÄT.

KANN

  • kodierte regulatorische Bedingungen deterministisch bestimmen
  • Determinations an Quelle, Scope, Zeit und Input-State binden
  • fehlende, abgelaufene oder kollidierende regulatorische Dependencies sichtbar machen
  • zurechenbare Evidence für die konkrete Determination erzeugen

KANN NICHT

  • Regulator, Aufsicht, Gericht oder zuständige Institution ersetzen
  • rechtliche oder regulatorische Authority durch Score, Konsens, KI oder Administration erzeugen
  • aus einem Gate-PASS eigenständig ein Execution Right erzeugen
  • eigenständig einen ExecutionCapabilityToken erzeugen
REGULATORY STATE

Regulatorische Determination ist Evidence. Keine regulatorische Authority.

SOURCE

Authoritative source

Die relevante Regel muss außerhalb des Systems aus einer legitimen normativen oder institutionellen Quelle stammen.

SCOPE

Definierter Sachverhalt

Die Determination ist auf den kodierten Sachverhalt, die Einheit, Transaktion oder Operation begrenzt.

TIME

Zeitpunktbezogener Zustand

Geltungsbeginn, Übergangsfristen, Außerkrafttreten und Versionsstand bleiben explizit.

INPUT

Kanonischer Input

Eine reproduzierbare Determination benötigt einen definierten kanonischen Input-State.

DEPENDENCY

Dependencies

Fehlende oder widersprüchliche Dependencies bleiben sichtbar, statt in erfundene Permission umgewandelt zu werden.

EVIDENCE

Gebundener Nachweis

Der resultierende State kann für spätere Verifikation an Quelle, Input, Scope und Zeit gebunden werden.

VERWANDTE DETERMINATION DOMAINS

Regulatorische Domains werden komponiert. Sie verleihen einander keine Authority.

Nur scope-relevante Determinations werden Dependencies der Execution-Rights-Auflösung. Die gezeigten Links sind keine universell zwingende Sequenz.

EXECUTION RIGHTS

Fünf Dimensionen. Regulatorischer State kann sie informieren; kein Gate ersetzt sie.

AAUTHORITY
RRULE
JJURISDICTION
TTIME
DDEPENDENCY
ALLE FÜNF ERFORDERLICHEN DIMENSIONEN GÜLTIG → GÜLTIGES EXECUTION RIGHT · EINE ERFORDERLICHE DIMENSION FEHLT → KEIN GÜLTIGES EXECUTION RIGHT → KEINE CAPABILITY → KEINE AUSFÜHRUNG
INVARIANT

Ein regulatorischer PASS ist eine Determination. Niemals allein eine Permission.

AUTHORITY → DETERMINATION → EXECUTION RIGHTS → CAPABILITY OR NONE → EXECUTION OR NONE → EVIDENCE

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