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gateSwissAMLA — Swiss Anti-Money Laundering Act (GwG) Gate
// Das Problem

Zwei gleichwertige Registrierungswege bedeuten zwei Stellen, an denen etwas übersehen werden kann.

Finanzintermediäre können entweder direkt bei FINMA registriert sein oder einer Selbstregulierungsorganisation (SRO) beitreten. gateSwissAMLA prüft beide Pfade hart codiert und deterministisch, unabhängig davon, welcher gewählt wurde.

Zehn Jahre Aufbewahrung als schweizerische Besonderheit
Während die meisten anderen Jurisdiktionen fünf bis sieben Jahre verlangen, schreibt Art. 7 GwG zehn Jahre vor, die längste Frist aller implementierten Jurisdiktionen. Das Gate prüft diesen Wert eigenständig, nicht als generischen Standardwert.
// Architektur

4 Cluster, sequenziell geprüft.

Jeder Cluster ist dispositiv (material_block_mode: true), ein Treffer blockiert bindend, nicht nur zur Dokumentation.

CLUSTER 1
Registrierung (FINMA oder SRO)
Prüft FINMA-Registrierung (Art. 2) oder alternativ SRO-Mitgliedschaft (Art. 2 Abs. 2), beide Pfade gleichwertig geprüft.
finma_registered OR sro_member
CLUSTER 2
Client-Identifikation & UBO
Prüft Client-Identifikation vor Geschäftsbeziehung ab 15.000 CHF (Art. 3) und wirtschaftlich Berechtigten ab 25 % (Art. 4).
client_id · ubo_25pct
CLUSTER 3
PEP & Risikoklassifizierung
Prüft PEP-Screening (Art. 3 Abs. 3) und dokumentierte Risikoklassifizierung (Art. 5).
pep_screened · risk_classified
CLUSTER 4
MROS & SECO & Aufbewahrung
Prüft MROS-Meldung (Art. 10), SECO-Sanktions-Screening und 10-Jahres-Aufbewahrung (Art. 7).
mros_filed_if_required · seco_screened · retention_10y
Kein Fall, kein Zweifel
Jedes Cluster liefert ein eigenes, versiegeltes Ergebnis. Ein Treffer in einem aktiven Cluster reicht, um den Gesamtvorgang zu blockieren.
// Testergebnisse

Zwei getestete Szenarien.

Alle Werte auf dieser Seite sind fiktive Testdaten und dienen ausschließlich der Illustration der Gate-Logik.

Szenario C1C2C3C4 Verdict Latenz
Vollständige Compliance (11/11)PASSPASSPASSPASSSWISSAMLA_SEALED410ms
4 kritische VerstößeFAILFAILnot evaluatednot evaluatedBLOCK_SWISSAMLA_11_FLAGS497ms
Kryptografische Kettenfortschreibung
Jeder Test erzeugt eine deterministische receipt_id, einen input_snapshot_hash, eine HMAC-SHA256-Signatur und einen merkle_link zur vorherigen Receipt. Persistenz erfolgt in der gateSwissAMLAReceipt-Entity mit 10 Jahren Aufbewahrungsfrist.
// Klarstellung

Was gateSwissAMLA nicht ist.

  • Keine automatische Anerkennung durch FINMA. Das Gate liefert einen kryptografischen Beweis, keine behördliche Registrierungsbestätigung.
  • Kein Ersatz für die eigentliche MROS-Meldung. Das Gate versiegelt die Vorabprüfung, es meldet selbst nichts bei der Meldestelle.

Für Schweizer Finanzintermediäre, die GwG-Compliance über beide Registrierungswege belegbar machen wollen.

GATE CATALOG · REGULATORY DETERMINATION DOMAIN

gateSwissAMLA

gateSwissAMLA bestimmt kodierte regulatorische Bedingungen für einen definierten Sachverhalt. Das Gate liefert einen gebundenen regulatorischen Determination State; es erzeugt weder regulatorische Authority noch Execution Permission.

DOMAIN_DETERMINATION_ONLY = true · EXECUTION_AUTHORITY = false · EXECUTION_PERMISSION = false
gateSwissAMLA regulatory determination domain
AUTHORITY-GRENZE

SCHWEIZER AML-ZUSTAND IST KEINE AUFSICHTSAUTORITÄT.

KANN

  • kodierte regulatorische Bedingungen deterministisch bestimmen
  • Determinations an Quelle, Scope, Zeit und Input-State binden
  • fehlende, abgelaufene oder kollidierende regulatorische Dependencies sichtbar machen
  • zurechenbare Evidence für die konkrete Determination erzeugen

KANN NICHT

  • Regulator, Aufsicht, Gericht oder zuständige Institution ersetzen
  • rechtliche oder regulatorische Authority durch Score, Konsens, KI oder Administration erzeugen
  • aus einem Gate-PASS eigenständig ein Execution Right erzeugen
  • eigenständig einen ExecutionCapabilityToken erzeugen
REGULATORY STATE

Regulatorische Determination ist Evidence. Keine regulatorische Authority.

SOURCE

Authoritative source

Die relevante Regel muss außerhalb des Systems aus einer legitimen normativen oder institutionellen Quelle stammen.

SCOPE

Definierter Sachverhalt

Die Determination ist auf den kodierten Sachverhalt, die Einheit, Transaktion oder Operation begrenzt.

TIME

Zeitpunktbezogener Zustand

Geltungsbeginn, Übergangsfristen, Außerkrafttreten und Versionsstand bleiben explizit.

INPUT

Kanonischer Input

Eine reproduzierbare Determination benötigt einen definierten kanonischen Input-State.

DEPENDENCY

Dependencies

Fehlende oder widersprüchliche Dependencies bleiben sichtbar, statt in erfundene Permission umgewandelt zu werden.

EVIDENCE

Gebundener Nachweis

Der resultierende State kann für spätere Verifikation an Quelle, Input, Scope und Zeit gebunden werden.

VERWANDTE DETERMINATION DOMAINS

Regulatorische Domains werden komponiert. Sie verleihen einander keine Authority.

Nur scope-relevante Determinations werden Dependencies der Execution-Rights-Auflösung. Die gezeigten Links sind keine universell zwingende Sequenz.

EXECUTION RIGHTS

Fünf Dimensionen. Regulatorischer State kann sie informieren; kein Gate ersetzt sie.

AAUTHORITY
RRULE
JJURISDICTION
TTIME
DDEPENDENCY
ALLE FÜNF ERFORDERLICHEN DIMENSIONEN GÜLTIG → GÜLTIGES EXECUTION RIGHT · EINE ERFORDERLICHE DIMENSION FEHLT → KEIN GÜLTIGES EXECUTION RIGHT → KEINE CAPABILITY → KEINE AUSFÜHRUNG
INVARIANT

Ein regulatorischer PASS ist eine Determination. Niemals allein eine Permission.

AUTHORITY → DETERMINATION → EXECUTION RIGHTS → CAPABILITY OR NONE → EXECUTION OR NONE → EVIDENCE

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