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immo.quick Core · Souveräne Compliance-Infrastruktur

immo.quick Core: Prüfungen, Belege und souveräner Betrieb

Core ist die eigenständige institutionelle Prüf- und Nachweisarchitektur von immo.quick. Sie verbindet eine Vorprüfung auf Rechtskollisionen, neun fachliche Prüftore, einen bi-temporalen Ledger und eine kontrollierte technische Vertrauensumgebung. Ziel ist, Entscheidungen mit ihren tatsächlichen Grundlagen nachvollziehbar zu machen und den vorgesehenen Vollzugsweg zu kontrollieren.

f(x) = Law · Festgelegte Eingaben und Regeln. Reproduzierbare Prüfungen. Gebundene Nachweise.

Institutionellen Zugang besprechen

Zuerst: Kann dieser Vorgang überhaupt weitergeprüft werden?

Gate 0 steht vor der Vollzugsstrecke. Es prüft die registrierten konstitutionellen Kollisionsmuster: Gibt es widersprechende rechtliche Anforderungen, die einen normalen Durchlauf verhindern? Der Vorgang wird zusammen mit seinen Rechtsräumen und weiteren maßgeblichen Angaben betrachtet.

CLEAR

Im verwendeten Prüfumfang keine entsprechende Kollision gefunden. Die weitere Prüfkette kann beginnen.

FUNDAMENTAL_RIGHTS_HOLD

Grundrechtskonflikt: Vorgang angehalten. Der vorgesehene fachliche Eskalationsweg ist erforderlich.

HARD_BLOCK

Unvereinbare Kollision: Stopp. Kein gewöhnlicher Durchlauf oder stiller Ausnahmeweg.

Zwei Systeme. Klare Architekturgrenzen.

Die immo.quick Serverless Edition nutzt keine Trusted Execution Environments (TEEs) und keine Enclaves. TEE- und Enclave-Technologien werden ausschließlich in immo.quick Core genutzt. Beide Produkte sind eigenständige Systeme. Core ist keine Voraussetzung für die Serverless Edition.

Die Serverless Edition prüft definierte Bedingungen am integrierten Ausführungspfad und dokumentiert die Entscheidung kryptografisch nachvollziehbar. Eine TEE-Attestierung ist kein Bestandteil ihrer Architektur. Hardwaregestützte Isolation und Enclave-Attestierung gehören zum Core-Architekturprofil.

immo.quick Serverless Edition · immo.quick Core

Danach: Neun Tore vom Eingang bis zum Ergebnis.

Jedes Tor hat eine eigene Aufgabe. Die Architektur verbindet die Prüfschritte über ihre Hashes. Fehlt eine erforderliche Voraussetzung, muss der definierte Ablauf anhalten. Ein einzelnes positives Tor ist noch keine vollständige Freigabe.

  1. G1

    Identität

    Identität der beteiligten Stellen und wirtschaftlich Berechtigten prüfen.

  2. G2

    Sanktionen

    Beteiligte gegen die vorgesehenen Sanktionsquellen prüfen und Treffer dokumentieren.

  3. G3

    Rechtsräume

    Die beteiligten Rechtsräume und ihre Konflikte zusammenführen.

  4. G4

    Regelwerke

    Die für den Vorgang geltenden Regeln und Schwellenwerte auswerten.

  5. G5

    Risiko

    Risiko nach festgelegten Kriterien berechnen; erforderliche vertiefte Prüfung oder Sperre auslösen.

  6. G6

    Befugnis und Unabhängigkeit

    Die Befugniskette sowie die modellierte Unabhängigkeit von Ersteller und Prüfer bewerten.

  7. G7

    Beleg versiegeln

    Die Prüfschritte zu einem kryptografisch gebundenen Nachweispaket verbinden.

  8. G8

    Unveränderlich festhalten

    Das Ereignis im vorgesehenen unveränderlichen Ledger dokumentieren, auch bei einer Ablehnung.

  9. G9

    Ergebnis ausgeben

    Das Ergebnis mit Vorgangskennung und seinen Grundlagen ausgeben.

Zwei Zeiten. Ein nachvollziehbarer Verlauf.

Core unterscheidet, wann ein Umstand galt und wann das System ihn erfasst hat. Diese beiden Zeitachsen heißen Gültigkeitszeit und Erfassungszeit. Wird eine Regel später geändert oder ein Umstand nachträglich bekannt, bleibt erkennbar, welche Grundlage zur damaligen Entscheidung gehörte. Eine historische Nachrechnung benötigt dafür die archivierten Eingaben, Regelversionen und Nachweise.

Vier Augen genügen nicht, wenn beide gleich abhängig sind.

Die GLD-Komponente betrachtet die modellierte Unabhängigkeit von Ersteller und Prüfer. Die Aufstellung beschreibt vier Stufen: unterschiedliche Entscheidungsgrundlagen, zeitlicher Verfall, Nähe in gemeinsamen Netzwerken und Korrelation früherer Reaktionen. Das liefert eine prüfbare Bewertung innerhalb des Modells. Es ist kein allgemeiner Beweis dafür, dass reale Personen niemals zusammenwirken können.

Die technische Umgebung gehört zum Nachweis.

Die Architektur sieht isolierte Ausführungsumgebungen, kontrollierte Schlüssel und Nachweise über die eingesetzte Umgebung vor. Die Aufstellung nennt unter anderem Nitro Enclaves, Hardware-Sicherheitsmodule und ergänzende Vertrauensumgebungen. Welche Hardware, Signatur und Zeitquelle tatsächlich eingesetzt wird, muss das jeweilige Bereitstellungsprofil ausweisen. Ein Architekturbaustein ist nicht automatisch in jeder Installation aktiv.

Auch eine Ablehnung ist ein wichtiges Ergebnis.

Core sieht Belege sowohl für zugelassene als auch für abgelehnte Vorgänge vor. Selektive Offenlegung erlaubt, den vorgesehenen Prüfumfang offenzulegen, ohne unnötig alle Daten preiszugeben. Kausalitätswerkzeuge verbinden Ergebnis und Grundlagen. Verifikatoren, Wiederholungsprüfungen und Gegenproben sollen prüfen, ob die dokumentierte Bindung trägt.

Änderung und Wiederherstellung bleiben Teil der Kontrolle.

Ein eingefrorener Stand, eine neue Regelversion oder die Wiederherstellung nach einer Störung verlangen jeweils eigene Grundlagen. Die Funktionslandkarte umfasst Wiederherstellungsplanung, Befugnisse für die Wiederherstellung und erneute Validierung. Ein Notfallzugang ersetzt keine Befugnis und darf den vorgesehenen Nachweisweg nicht stillschweigend überspringen.

Zehn Sektoren, mit eigenen fachlichen Voraussetzungen.

Die Aufstellung nennt Banken und Finanzen, Versicherungen, Vermögensverwaltung, Immobilien, Unternehmensübernahmen, Cloud und Technologie, Verteidigung und Dual-Use, Staat und Verwaltung, Energie sowie Kryptowerte. Die sektorale Einbindung bestimmt, welche Regeln, Nachweise und Entscheidungskriterien gelten. Eine gemeinsame Konfliktmatrix ist nicht gleichbedeutend mit einer Marktzulassung in jedem enthaltenen Rechtsraum.

Aktiver Umfang und Ausbauplanung getrennt lesen.

Die bereitgestellte Aufstellung bezeichnet EU und Schweiz als aktive Basis. Vereinigtes Königreich und UAE, später Singapur, USA und Australien werden als Ausbaupfade geführt; Japan und Indien als spätere Planung. Die 47-Jurisdiktionen-Konfliktmatrix beschreibt die Rechengrundlage für Konflikte. Maßgeblich für einen konkreten Einsatz bleiben die freigegebene Regelversion, die lokale rechtliche Bewertung und das abgenommene Bereitstellungsprofil.

Was wir ausdrücklich auseinanderhalten.

Die Aufstellung bezeichnet die qualifizierte Signaturintegration als QES-ready und in Vorbereitung. Das ist keine Aussage, dass alle produktiven Belege bereits qualifiziert signiert sind. Kryptografische Integrität, fachliche Bewertung und rechtliche Anerkennung sind verschiedene Fragen. Ein Core-Ergebnis ist kein Gerichtsurteil und allein keine pauschale Haftungsbefreiung, Aufsichtsfreigabe oder Garantie der Anerkennung in jedem Rechtsraum.

Die Institution legt ihre Vertrauensgrenze fest.

Cloud Standard

Cloudanbieter und Core gehören zur Vertrauensgrenze. Die vorgesehene Isolation und Attestierung müssen im gewählten Cloudprofil geprüft werden.

Sovereign Hardware

Physische Hardware und kontrollierte Schlüssel stehen im Mittelpunkt. Die Institution bestimmt, welche Infrastruktur sie selbst kontrolliert.

Sovereignty Tier

Zusätzliche Validierung durch mehrere technische Vertrauensquellen für besonders kritische Vorgänge. Umfang und Voraussetzungen werden gesondert vereinbart.

Gemeinsame Architekturziele: kontrollierter Schlüsselbesitz, kein unnötiger Datenzugriff und Prüfung vor dem vorgesehenen Vollzug. Welche Eigenschaften technisch durchgesetzt sind, muss das Bereitstellungsprofil belegen.

Kein Self-Service: institutionelle Einbindung.

Core richtet sich besonders an Zentralbanken, Aufsicht, systemrelevante Institute, Staatsfonds und Regierungsstellen. Das Onboarding beginnt mit der Prüfung des institutionellen Zugangs. Danach werden Vertrauensgrenze, Rechtsräume, Infrastruktur, Schlüsselverfahren, rechtliche Bewertung und Abnahme festgelegt. Core ist keine Voraussetzung für die eigenständige Serverless Edition.

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Grundlagen und Nachweise

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