immo.quick Serverless Edition

immo.quick · Verständlich erklärt

Gemeinsame Technik. Eigene Regeln für Ihre Organisation.

Jede Organisation hat eigene Zuständigkeiten, Tätigkeiten und Voraussetzungen. Ein Mandantenprofil legt fest, welche davon für den jeweiligen Einsatz maßgeblich sind. Die gemeinsame Technik darf diese Unterschiede nicht verwischen.

Interner Prüfstand · 14. Oktober 2026

Eine Freigabe gilt für einen benannten Umfang.

Mandant, Profilfassung und Schutzbereich müssen zum geprüften Vorgang passen. Änderungen und Entzüge gehören in den verbindlichen Entscheidungspfad. Die nachgewiesene Trennung von Test- und Produktivwegen ersetzt nicht die Freigabe des konkreten institutionellen Betriebsumfangs.

Interner Wirkungspfad geprüft. Betriebsfreigabe noch offen.
Prüfumfang, Registerbelege und Freigabestand

Eine Bank und ein Krankenhaus brauchen verschiedene Voraussetzungen.

Bei einer Zahlung können Betrag, Empfänger und Zahlungsbefugnis entscheidend sein. Bei einer schützenden Tätigkeit sind andere Nachweise vorgeschrieben. Die Profile müssen diese Anforderungen abbilden und an die richtigen Vorgänge binden. Ein frei wählbares Modul darf keine verpflichtende Regel abschalten.

Ein Profil wird geprüft, freigegeben und versioniert.

Änderungen müssen nachvollziehbar sein. Eine neue Fassung darf nicht stillschweigend unter einer alten Freigabe weiterlaufen. Wer ändern und wer freigeben darf, wird festgelegt; Daten und Zugriffe verschiedener Mandanten müssen getrennt bleiben. Diese Trennung gehört zur Abnahme des konkreten Betriebs.

Die Fragen hinter dem Ablauf

  1. 1

    Gegenstand

    Was genau soll geprüft oder geschützt werden?

  2. 2

    Grundlagen

    Welche Befugnisse, Regeln und Nachweise sind maßgeblich?

  3. 3

    Prüfung

    Welche Bedingungen sind erfüllt, welche fehlen?

  4. 4

    Beleg

    Was wurde tatsächlich festgestellt oder ausgeführt?

Orientierungsskizze: Die konkrete Prüfung und Integration hängen vom jeweiligen System und Einsatz ab.

Der nächste Schritt

Beschreiben Sie einen konkreten Vorgang und die beteiligten Systeme. Gemeinsam lässt sich bestimmen, welche Grundlagen benötigt werden und welcher Prüfweg den Einsatz belegen muss.

Gespräch anfragen

Passende Vertiefung finden

Kurz erklärt

Was ist ein Mandantenprofil?

Es beschreibt die für eine Organisation und einen Einsatz geltenden Voraussetzungen. Änderungen, Freigaben und Versionen müssen nachvollziehbar bleiben. Verpflichtende Regeln dürfen durch die Profilauswahl nicht abgeschaltet werden.

Technische Dokumentation und bestehende Prüfwerkzeuge öffnen

Hier bleibt die bisherige Fachreferenz zugänglich. Ihre technischen Bezeichnungen und historischen Prüfaussagen sind im jeweiligen dokumentierten Umfang zu lesen; sie sind keine pauschale Betriebsfreigabe.

StartEin gemeinsames System. Ein eigenes Governance-Profil je Institution.
TENANT GOVERNANCE · SECTOR AWARE INFRASTRUCTURE

Ein gemeinsames System. Ein eigenes Governance-Profil je Institution.

Die Serverless Edition leitet das Governance-Profil eines Mandanten aus Sektoren, Rechtsräumen, Tätigkeiten, Risiken und Bereitstellungsbedingungen ab. Pflichtkontrollen bleiben verbindlich; bedingte Kontrollen werden aktiviert, sobald ihr Auslöser vorliegt. Bei mehreren Sektoren werden die Anforderungen gemeinsam aufgelöst, ohne stärkere Pflichten durch schwächere Einstellungen zu ersetzen.

TENANT CONFIGURATION ≠ EXECUTION AUTHORITY · MULTI SECTOR COMPOSITION ⇒ STRONGEST APPLICABLE REQUIREMENT PREVAILS

Kein Baukasten, in dem Pflichten verschwinden.

Beispiel: Eine Institution arbeitet gleichzeitig in Finance und im Gesundheitswesen. Beide Kontexte fließen in ein Governance-Profil ein. Eine schwächere Sektoreinstellung darf eine stärkere anwendbare Pflicht nicht reduzieren. Das Profil bestimmt Anforderungen; es erteilt noch kein Ausführungsrecht.

FÜNF REQUIREMENT KLASSEN

Optionalität endet dort, wo Governance beginnt.

SYSTEM_REQUIRED

Nicht abwählbare Basisschichten

Universelle Controls der Serverless Edition, die nicht durch Tenant Präferenz deaktiviert werden.

SECTOR_REQUIRED

Aus dem Sektor zwingend

Controls, die aus dem aktiven Sektor und seiner Governance Semantik folgen.

CONDITIONALLY_REQUIRED

Durch Activity oder Risk ausgelöst

Wird verpflichtend, sobald ein definierter Zustand eintritt.

OPTIONAL

Tatsächlich frei wählbar

Nur dort, wo kein System, Sektor oder Condition Trigger eine Pflicht erzeugt.

NOT_APPLICABLE

Bleibt außerhalb des Contexts

Unpassende Funktionen werden nicht künstlich in den Tenant gezwungen.

MULTI SECTOR TENANTS

Mehrfachauswahl erzeugt keine Modulinseln.

Ein Tenant kann Finance und AEG, Defence und Export, Healthcare und Pharma oder Telecommunications und Messaging gleichzeitig aktivieren. Die Sektoren werden nicht einfach nebeneinander geschaltet. Ihre verpflichtenden Bedingungen werden in einen gemeinsamen Governance Context kompiliert. Eine schwächere Requirement darf eine stärkere niemals herabstufen.

SECTORS[]JURISDICTIONS[]ACTIVITIES[]RISK ATTRIBUTESDEPLOYMENTGOVERNANCE PROFILESTRONGEST REQUIREMENT
SECTOR PROVISIONING MATRIX

Die Bereitstellungslogik unterscheidet bewusst zwischen fest, bedingt und optional.

SektorBereitstellungGovernance Composition
TelecommunicationsSECTOR_REQUIREDEndpoint Authority, Provider Classification, Telecom Legal Packs, Lawful Access
Messaging & Social CommunicationsSECTOR_REQUIREDEndpoint Authority, 12 MSG Invarianten, Messaging Surfaces, Interoperability
Agentic Execution GovernanceSECTOR_REQUIREDAgent Execution Surfaces, Agent Authority, Endpoint Authority wo technisch relevant
DefenceSECTOR_REQUIREDDefence Authority, Export, Technology Transfer, Classified Controls, Endpoint Authority
FinanceSECTOR_REQUIRED bei transaktionaler WirkungFinancial Authority, Payment und Settlement Controls, Endpoint Authority
HealthcareSECTOR_REQUIRED bei klinischer oder Patientendaten WirkungHealthcare Authority, Privacy, Clinical Controls, Endpoint Authority
GovernmentSECTOR_REQUIRED bei sensitiven SystemenInstitutional Authority, Register, Remote Admin, Endpoint Authority
EnergySECTOR_REQUIRED bei OT und ControlOT/SCADA Authority, Remote Control, Endpoint Authority
Real EstateCONDITIONALLY_REQUIREDPayment, Identity, Signing und sensitive Registry Activities
Logistics / Heavy IndustryCONDITIONALLY_REQUIREDOperational Devices, Fleet, OT, Machine Control
Sport / Music RightsOPTIONAL oder CONDITIONALLY_REQUIREDNur bei passenden Activities, Rights oder privileged workflows
ENDPOINT AUTHORITY IN TENANT LOGIC

Die neue Authority wird nicht überall blind eingeschaltet.

Telecommunications, Messaging, AEG, Defence und Cybersecurity machen Endpoint Authority sektoral verpflichtend. In Finance, Healthcare, Government und Energy hängt die Pflicht von transaktionaler, klinischer, administrativer oder OT Wirkung ab. In Real Estate, Logistics und Heavy Industry wird sie nur bei passenden Activities oder Risiken aktiviert. So bleibt die Plattform spezialisiert, ohne bestehende Inhalte zu verwässern.

Monotone Merge Rule: FINAL_REQUIREMENT = STRONGEST_APPLICABLE_REQUIREMENT. Multi Sector Composition darf keine bestehende Pflicht reduzieren.
WHY THIS MATTERS

Multifunktional, ohne beliebig zu werden.

Die gemeinsame Engine beantwortet überall dieselbe Kernfrage: Existiert für diese konkrete Handlung jetzt ein gültiges Execution Right? Der Sektor bestimmt dagegen, welche Authorities, Rules, Jurisdictions, Dependencies und zusätzlichen Boundaries erfüllt sein müssen. Dadurch bleibt die Systemlogik stabil, während jeder Tenant eine eigene Governance Topologie erhält.

Häufige Fragen, klare Antworten

Was ist ein Tenant?

Ein Tenant ist der institutionell abgegrenzte Betriebs- und Governance-Kontext eines Mandanten. Seine Anforderungen ergeben sich unter anderem aus Sektoren, Rechtsräumen, Tätigkeiten und Risiken.

Kann eine Institution Pflichtkontrollen abschalten?

Das dokumentierte Governance-Modell trennt nicht abwählbare Basis- und Sektorpflichten, bedingt verpflichtende Kontrollen, optionale Funktionen und nicht anwendbare Funktionen. Eine Präferenz ersetzt keine Pflicht.

Erzeugt das Tenant-Profil ein Ausführungsrecht?

Nein. Das Profil bestimmt anwendbare Anforderungen. Für die konkrete Handlung muss das gültige Ausführungsrecht unter den maßgeblichen aktuellen Bedingungen separat aufgelöst werden.

Ist die Serverless Edition bereits für den internen Echtbetrieb freigegeben?

Nach dem dokumentierten Stand vom 14. Oktober 2026 noch nicht. Der interne Wirkungspfad und die Register-Nachlieferung sind berichtet; die beiden Personenfreigaben und der interne Betriebsnachweis stehen noch aus. Eine Freigabe gilt nur für die ausdrücklich geprüfte Basis und den benannten Umfang.

DEEN