Vor der Prüfung
Ein Sicherheitsforscher meldet eine Schwachstelle. Umfang, erlaubte Handlungen, Ansprechpartner und relevante Zeitpunkte müssen eindeutig zugeordnet sein. Eine bloße Meldung beantwortet diese Fragen noch nicht.
Die CVD Legal & Research Evidence Infrastructure verbindet vier bislang getrennte Ebenen in einem governed Evidence Model: maschinenprüfbare Bedingungsnachweise zu CVD-Rechtsrahmen, datenschutzbewusste Forscheranerkennung, aggregierte Policy Evidence und eine versionierte Cross-Jurisdictional Legal Matrix. Das System entscheidet keine Rechtsfolge. Es bindet nachvollziehbar, was unter welchem Framework, zu welchem Zeitpunkt und auf welcher Evidenzbasis geschlossen, gescheitert oder ungelöst war.
Ein Sicherheitsforscher meldet eine Schwachstelle. Umfang, erlaubte Handlungen, Ansprechpartner und relevante Zeitpunkte müssen eindeutig zugeordnet sein. Eine bloße Meldung beantwortet diese Fragen noch nicht.
Die Infrastruktur dokumentiert, welche modellierten Voraussetzungen auf welcher Grundlage geprüft wurden. Offene Bedingungen bleiben sichtbar. Zuständige Stellen können den konkreten Prüfstand nachvollziehen; eine rechtliche Schutzwirkung wird dadurch nicht automatisch festgestellt.
Die vier Ebenen sind bewusst getrennt. Legal Evidence entscheidet keine Rechtsfolge. Recognition zertifiziert weder Kompetenz noch Legalität. Policy Evidence bindet Messwerte, aber keine politische Schlussfolgerung. Die Legal Matrix dokumentiert Konflikte, statt Recht zu erfinden.
Ein LegalProtectionEvidenceRecord bindet Framework-Version, condition-spezifische Zeitanker, Condition Closure Tree, Evidence Root und Assessment State. Ein positives Assessment ist ausschließlich Condition-Closure-Proof, keine Feststellung gesetzlichen Schutzes.
ResearchContributionCredential würdigt abgeschlossene Responsible Disclosure Beiträge mit PUBLIC, PSEUDONYMOUS, PRIVATE_REFERENCE oder ZERO_DISCLOSURE. Anerkennung erfordert keine Offenlegung der Schwachstelle.
CVDPolicyEvidenceBundle aggregiert Prozessdaten mit k-Anonymity, Suppression und gebundenem Dataset Root. Es liefert messbare Policy Evidence, ohne einzelne Meldungen oder Identitäten offenzulegen.
CVDLegalFramework bildet versionierte, provenance-gated Framework States ab. Bei Konflikten dokumentiert das System Kandidaten und Konfliktdimensionen. Es wählt keinen rechtlichen Gewinner.
CVD-INV-LEGAL-001LEGAL PROTECTION EVIDENCE IS NOT LEGAL DETERMINATIONCondition Evidence ist keine Rechtsentscheidung.CVD-INV-LEGAL-002PROCEDURE ALIGNMENT DOES NOT IMPLY STATUTORY PROTECTIONVerfahrensausrichtung erzeugt keinen gesetzlichen Schutz.CVD-INV-LEGAL-003LEGAL CONDITIONS REQUIRE THE APPLICABLE TEMPORAL ANCHOREin korrektes Framework am falschen Zeitpunkt ist keine gültige Closure.CVD-INV-LEGAL-004NO IMPLICIT PRECEDENCE IN JURISDICTIONAL CONFLICTKonflikte werden erhalten, bis eine zuständige externe Autorität sie auflöst.CVD-INV-RESEARCH-001RECOGNITION DOES NOT REQUIRE VULNERABILITY DISCLOSUREAnerkennung kann ohne öffentliche Schwachstellenoffenlegung erfolgen.CVD-INV-POLICY-001AGGREGATION MUST NOT EXPOSE INDIVIDUAL IDENTITYAggregierte Policy Evidence darf individuelle Identität nicht offenlegen.CVD-INV-POLICY-002POLICY EVIDENCE MUST REMAIN TRACEABLE TO A BOUND DATASETAggregierte Aussagen bleiben an Datensatz und Methodik gebunden.Die aktuelle interne CVD-Verifikation trennt positive Tests, erwartete Negativtests und unerwartete Fehler. Ein simulierter Verstoß zählt nur dann als erfolgreicher Negativtest, wenn der Validator ihn tatsächlich erkennt.
Eine vierteilige Evidence Architektur für CVD Legal Condition Closure, Researcher Recognition, aggregierte Policy Evidence und eine Cross-Jurisdictional Legal Matrix.
Nein. REQUIREMENTS_SATISFIED bedeutet, dass die maschinenprüfbaren Bedingungen des modellierten Frameworks gegen den gebundenen Evidence State geschlossen haben. Die Rechtsfolge wird nicht vom System festgestellt.
Nein. Procedure Alignment und gesetzlicher Schutz sind getrennte Dimensionen. BSI_CVD_ALIGNED ist keine BSI-Zertifizierung und keine Aussage über gesetzlichen Schutz.
Ja. Die Privacy Modes reichen von PUBLIC bis ZERO_DISCLOSURE. Im ZERO_DISCLOSURE Modus wird die Disclosure Reference zurückgehalten; zusätzliche Privacy Policies müssen indirekte Identifikatoren begrenzen.
Es bindet aggregierte CVD Prozesskennzahlen an einen definierten Datensatz, eine Methodenversion und einen Zeitraum. Es entscheidet nicht, ob ein Gesetz oder eine Policy wirksam, legal oder überlegen ist.
Mehrere potenziell anwendbare Frameworks werden als Kandidaten dokumentiert. Ohne geschlossene Resolution Authority bleibt der Zustand LEGAL_PROTECTION_UNRESOLVED; es gibt keine implizite Präzedenz.
Nein. Der Verification Receipt ist Test Execution Proof für einen definierten Engine- und Framework-State. Er trennt positive Tests, erwartete Negativtests und unerwartete Fehler und ist keine externe Zertifizierung oder allgemeine Sicherheitsgarantie.
Vier formale Grenzen. 16 interne adversariale Tests. 12 erwartete Verletzungen korrekt erkannt. 0 unerwartete Fehler.
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